Sanierungsteam in Schutzausrüstung an Schleusensystem, Schwarzbereich im Bestandsgebäude
PLP BAU

Schadstoffsanierung in Berlin & Brandenburg – regelkonform und aus einer Hand

Ein Gutachten, das nur einen Teil des Bestands zeigt. Eine Dämmung, die älter ist als jede Unterlage dazu. Und dann, mitten im Rückbau, ein Fund, der die komplette Entsorgungsplanung noch einmal aufrollt.

Wir übernehmen Schadstoffsanierungen in Berlin und Brandenburg – von der Prüfung vorhandener Unterlagen über Schutzmaßnahmen bis zur Entsorgung. Sie sprechen mit uns. Wir sorgen dafür, dass Rückbau, Abbruch, Tiefbau und Recycling an den richtigen Stellen mitdenken.

Schadstoffsanierung, Rückbau und Entsorgung aus einer Hand
Regelkonforme Ausführung nach TRGS 519 und TRGS 521
Eigene Technik für Schutzbereiche, Schleusen und Unterdruckhaltung
Strukturierte Dokumentation und Nachweisführung

Für wen ist PLP der richtige Partner?

Schadstoffe sind selten nur ein technisches Thema. Sie werden zum Terminrisiko, zum Kostenrisiko und zum Abstimmungsthema – je nachdem, wer am Projekt beteiligt ist.

Öffentliche Auftraggeber

Für Projekte mit hohen Anforderungen an Dokumentation, Vergabefähigkeit und nachvollziehbare Ausführung.

Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften

Für Modernisierung, Sanierung und Rückbau im Bestand – insbesondere bei Asbest, KMF oder Schadstoffverdacht.

Projektentwickler und institutionelle Investoren

Für die Vorbereitung von Bestandsgrundstücken, Brownfields und innerstädtischen Entwicklungsflächen.

Industrie- und Gewerbeunternehmen

Für Sanierungen in sensiblen Betriebsumgebungen, bei laufender Nutzung oder mit erhöhtem Abstimmungsbedarf.

Leistungsumfang der Schadstoffsanierung

Wir betrachten Schadstoffsanierung nicht isoliert, sondern als Teil der gesamten Bauvorbereitung – Sanierung, Rückbau, Entsorgung und nachfolgende Gewerke werden früh aufeinander abgestimmt.

Gebäudebezogene Schadstoffsanierung

Erst prüfen wir, was das Gutachten wirklich hergibt – nicht nur, was der Kataster zeigt.

  • Prüfung vorhandener Gutachten und Schadstoffkataster
  • Asbestsanierung nach TRGS 519, auch schwach gebundene Materialien
  • KMF-Sanierung nach TRGS 521
  • Sanierung von PAK, PCB und weiteren belasteten Baustoffen
  • Brandschadensanierung
  • Rückbau und Entkernung unter Schadstoffbedingungen

TRGS 519 – Asbest: Für Arbeiten an asbesthaltigen Materialien gelten hohe Anforderungen an Schutzmaßnahmen, Arbeitsbereiche, Personal, Technik und Dokumentation.

TRGS 521 – KMF: Künstliche Mineralfasern treten häufig bei Dämmstoffen, technischen Isolierungen und älteren Bauteilen auf. Die Sanierung erfordert klare Schutz- und Entsorgungsabläufe.

Schutzmaßnahmen und Baustelleneinrichtung

Bevor der erste Schnitt gesetzt wird, muss der Arbeitsbereich sicher stehen.

  • Schwarzbereiche, Abschottungen und Einhausungen
  • Personen- und Materialschleusen
  • Unterdruckhaltesysteme
  • Lufttechnische Maßnahmen
  • Staub- und emissionsarme Arbeitsweisen

Entsorgung und Stoffstrommanagement

Was hier getrennt wird, entscheidet über Entsorgungsweg und Nachweis. Deshalb dokumentieren wir lückenlos.

  • Trennung belasteter und unbelasteter Materialien
  • Geordnete Erfassung der Stoffströme
  • Abstimmung geeigneter Entsorgungswege
  • Nachvollziehbare Dokumentation
  • Koordination mit Rückbau, Abbruch und Recycling

Typische Risiken bei Schadstoffsanierungen

Am kritischsten wird es, wenn Schadstoffe erst während der Ausführung sichtbar werden. Dann steht plötzlich der ganze Bauablauf still.

Das echte Problem:

  • Arbeiten im Bestand oder bei laufender Nutzung
  • beengte innerstädtische Baustellen
  • verdeckte Schadstoffe in Bauteilen und Hohlräumen
  • hohe Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz
  • Abstimmung mit Gutachtern, Behörden und Fachplanern
  • Abhängigkeiten zwischen Sanierung, Rückbau und Entsorgung
Die Lösung: Je früher wir Sanierung, Rückbau und Entsorgung gemeinsam betrachten, desto besser lassen sich Terminrisiken und ungeplante Unterbrechungen vermeiden. Das ist nicht Glück. Das ist Planung, die früh genug beginnt.

Unser Vorgehen

Unterlagen prüfen

Wir prüfen Gutachten, Schadstoffkataster, Pläne oder Leistungsverzeichnisse und bewerten die vorgesehenen Maßnahmen aus Sicht der Ausführung.

Ablauf planen

Wir stimmen Schutzmaßnahmen, Baustelleneinrichtung, Logistik, Entsorgungswege und Schnittstellen früh ab.

Arbeitsbereiche einrichten

Je nach Schadstoff und Projektanforderung richten wir Abschottungen, Schleusen, Unterdruckhaltung und Schwarzbereiche ein.

Schadstoffe sanieren

Wir bauen belastete Materialien fachgerecht aus, trennen, verpacken und bereiten sie für die Entsorgung vor.

Dokumentieren und übergeben

Wir dokumentieren die Stoffströme nachvollziehbar und übergeben die Fläche nach Reinigung und Kontrolle an die nächsten Gewerke.

Vorteile mit PLP

Weniger Schnittstellen

Sanierung, Rückbau, Entsorgung und Tiefbau denken wir zusammen. Das reduziert Abstimmungsaufwand und erleichtert die Projektsteuerung.

Frühere Risikoerkennung

Aus der Verbindung von Schadstoffsanierung, Rückbaupraxis und Stoffstrommanagement werden kritische Punkte früher sichtbar.

Kontrollierte Abläufe

Klare Schutzmaßnahmen, definierte Arbeitsbereiche und dokumentierte Prozesse schaffen Sicherheit in der Ausführung.

Bessere Planbarkeit

Früh abgestimmte Entsorgungswege und koordinierte Schnittstellen vermeiden Wartezeiten und ungeplante Unterbrechungen.

Regelkonforme Ausführung

Wir arbeiten nach den einschlägigen technischen Anforderungen – dokumentiert und nachvollziehbar, nicht nur behauptet.

Full-Service-Denken

Schadstoffsanierung ist bei uns nie das Ende der Betrachtung. Wir denken Rückbau, Entsorgung und die baureife Übergabe gleich mit.

Schnittstellen, die bei uns nicht warten

Rückbau wartet auf die Schadstofffreigabe. Die Freigabe wartet auf den Entsorgungsnachweis. Der Nachweis wartet, bis beim nächsten Unternehmen wieder Kapazität frei ist.

Schadstoffkataster → Sanierung → Entsorgung → Rückbau/Tiefbau → PLP

Bei uns nicht. Für Sanierung, Entsorgung, Rückbau und Tiefbau sprechen Sie mit uns – auch wenn im Hintergrund unterschiedliche Teams von uns arbeiten.

Spezialbereiche der Schadstoffsanierung

Selektiver Bodenaushub auf belasteter Fläche, Bagger bei Trennung der Massen

Boden- und Deponiesanierung

Sanierung belasteter Böden und Deponieflächen mit kontrollierter Stoffstromführung und dokumentierter Entsorgung.

Leistung ansehen
Sanierungsteam an Schleusensystem vor Schwarzbereich, Schutzausrüstung im Einsatz

Schwach gebundener Asbest

Sanierung schwach gebundener asbesthaltiger Materialien nach TRGS 519, mit Schutzbereichen und Nachweisführung.

Leistung ansehen
Brandschaden an Bestandsgebäude, Rückbau geschädigter Bauteile

Brandschadensanierung

Fachgerechte Sanierung nach Brandschäden – von der Schadstoffbewertung bis zur dokumentierten Entsorgung.

Leistung ansehen

Schadstoffsanierung frühzeitig klären

Ob Umbau, Rückbau, Abbruch oder Baufeldfreimachung: Je früher wir Schadstoffe, Entsorgung und Schnittstellen prüfen, desto besser lässt sich der weitere Projektablauf planen.

Häufige Fragen zur Schadstoffsanierung

Typische Schadstoffe sind Asbest, KMF, PAK, PCB sowie belastete Baustoffe nach Brandschäden. Je nach Objekt können weitere Belastungen relevant sein.
Vor allem vor Umbau, Entkernung, Rückbau oder Abriss, wenn belastete Materialien vorhanden sind oder bei Eingriffen freigesetzt werden könnten.
Ja. PLP führt Asbest- und KMF-Sanierungen nach den einschlägigen technischen Anforderungen aus.
Belastete Materialien werden getrennt erfasst, dokumentiert und geeigneten Entsorgungswegen zugeführt.
Weil Schadstoffsanierung häufig direkte Auswirkungen auf Rückbau, Abbruch, Entsorgung und Tiefbau hat. Ein integrierter Partner reduziert Schnittstellen und verbessert die Planbarkeit.
Ja. Der Fokus liegt auf Schadstoffsanierungsprojekten in Berlin und Brandenburg.

Projekt anfragen

Schicken Sie uns die wichtigsten Projektdaten. Wir melden uns mit einer ersten fachlichen Einschätzung.

Ihre Unterlagen werden vertraulich behandelt und strukturiert geprüft.

    Unterlagen hochladen(optional)